Saunieren ist zu einem Trend geworden, der in jedem Wellness- und SPA-Bereich angeboten wird, aber nicht immer den finanziellen und hygienischen Vorstellungen der Gäste entspricht. Außerdem ist der Weg in eine solche Einrichtung oft sehr weit und teilweise mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden. Was liegt also näher, als sich eine eigene Sauna in das Haus, oder noch besser, in den Garten zu bauen. Das hat die Vorteile, dass man nicht mehr entblößt vor anderen schwitzen muss, der Fußpilz ist kein Thema und der Spaß ist in wenigen Minuten erreichbar.
Die Sauna im Garten ist nun die ideale Anlage zum Entspannen und Relaxen und bringt den Vorteil mit sich, dass die Nutzung jederzeit gegeben ist, ohne auf andere Menschen Rücksicht nehmen zu müssen. Aber Vorsicht, bevor mit dem Bau begonnen wird, sollten einige Erkundigungen eingeholt werden. So ist es durchaus möglich, dass der Bau des Saunahäuschens genehmigungspflichtig ist und bei dem entsprechenden Bauamt beantragt werden muss. Auch muss dafür gesorgt werden, dass im Umfeld der Sauna die Brandgefahr minimiert, nach Möglichkeit ausgeschlossen wird, was mit einer Steinlegung ohne Aufwand zu schaffen ist. Soll das Häuschen mit Holzofen befeuert werden, ist unbedingt der Bezirksschornsteinfeger zu kontaktieren und nach einer Genehmigung zu befragen. Um Nachinstallationen von Kabeln für Licht und elektrisch betriebene Geräte zu vermeiden, kann ein Plan, der vor Beginn der Bauarbeiten aufgestellt wurde, sehr hilfreich sein.
Natürlich darf auch ein Abkühlbecken oder eine Dusche nicht fehlen und um diese ungeniert benutzen zu können, dürfte eine Sichtblende, die vor neugierigen Blicken schützt, sehr hilfreich sein. Zuguterletzt ist eine regelmäßige Pflege von Nöten, um über viele Jahre Freude und angenehme Erholung an der Gartensauna zu haben.